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Wie Materialien, Verpackungsaufbau, Lieferantendaten, Spezifikationen und Nachweise strukturiert zusammengeführt werden können.

PPWR-Verpackungsdaten bestehen aus mehr als Material und Gewicht. Wie Materialien, Verpackungsaufbau, Lieferantendaten, Spezifikationen und Nachweise strukturiert zusammengeführt werden können.

PPWR-Verpackungsdaten strukturiert erfassen: Materialien, Lieferantendaten und Nachweise

PPWR-Verpackungsdaten in der Praxis: Vom Materialaufbau bis zum zugeordneten Nachweis

Die Anforderungen der Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR) machen deutlich: Verpackungsdaten bestehen nicht nur aus einer Materialbezeichnung und einem Gewicht.

Für eine nachvollziehbare Dokumentation müssen unterschiedliche Informationen zusammengeführt werden. Dazu gehören Materialien und Zusammensetzungen, einzelne Verpackungskomponenten, Lieferanteninformationen, Spezifikationen, Nachweise, angewandte Normen und die Märkte, in denen ein Produkt vertrieben wird.

In der Praxis liegen diese Informationen jedoch häufig an unterschiedlichen Stellen: in technischen Datenblättern, PDFs, E-Mails, internen Systemen oder direkt beim Lieferanten.

Genau hier wird eine strukturierte Datenbasis wichtig. Mit PakPruvo als PPWR-Software lassen sich relevante Informationen zu Produkten und Verpackungen zentral zusammenführen.

Eine Verpackung besteht aus mehr als einem Material

Nehmen wir als Beispiel ein Produkt, dessen Verpackung aus mehreren Komponenten besteht:

  • Flasche
  • Verschluss
  • Etikett
  • Umkarton

Jede dieser Komponenten kann wiederum aus unterschiedlichen Materialien oder Materialschichten bestehen.

Für die PPWR-Dokumentation reicht es deshalb nicht aus, einem Produkt pauschal „Kunststoff“, „Karton“ oder „Glas“ zuzuordnen.

Entscheidend ist, den tatsächlichen Verpackungsaufbau nachvollziehbar abzubilden.

Mit PakPruvo können PPWR-Verpackungsdaten und Verpackungskomponenten strukturiert erfasst werden. Dazu gehören Materialien und Zusammensetzungen ebenso wie Materialschichten und Verbundaufbauten.

Zusätzlich können Gewicht, Verpackungsart und weitere physische Spezifikationen dokumentiert werden.

Damit entsteht aus einzelnen Informationen eine strukturierte Beschreibung der jeweiligen Verpackung.

Lieferantendaten gehören zum Verpackungsdatensatz

Viele der benötigten Informationen entstehen nicht im eigenen Unternehmen.

Materialeigenschaften, technische Spezifikationen oder bestimmte Nachweise stammen beispielsweise vom Verpackungshersteller oder Materiallieferanten.

Deshalb sollten Lieferanteninformationen nicht getrennt von den eigentlichen Verpackungsdaten verwaltet werden.

In PakPruvo können PPWR-Lieferantendaten und Nachweise den entsprechenden Produkten, Verpackungen und Spezifikationen zugeordnet werden.

Dadurch bleibt nachvollziehbar, woher eine Information stammt und zu welchem Material oder welcher Verpackung sie gehört.

Gerade bei vielen Produkten, Verpackungsvarianten und unterschiedlichen Lieferanten verhindert diese Zuordnung, dass technische Informationen später erneut gesucht oder manuell zusammengeführt werden müssen.

Nachweise nicht nur speichern, sondern zuordnen

Ein weiterer wichtiger Punkt sind Dokumente und Nachweise.

Ein PDF in einem allgemeinen Dokumentenordner ist zwar gespeichert, aber damit noch nicht automatisch Teil einer nachvollziehbaren PPWR-Dokumentation.

Entscheidend ist der Zusammenhang:

Welcher Nachweis gehört zu welchem Produkt, welcher Verpackung, welchem Material oder welcher Spezifikation?

PakPruvo ermöglicht deshalb nicht nur das Hochladen von Dokumenten und Nachweisen. Externe Dokumente können ebenfalls verlinkt und Dokumente fachlich zugeordnet werden.

Zusätzlich lassen sich Informationen wie Status, Gültigkeit und Sichtbarkeit verwalten.

So werden Lieferantendaten und Nachweise im PPWR-Prozess nicht isoliert abgelegt, sondern mit den dazugehörigen Verpackungsinformationen verbunden.

Damit wird aus einer Dokumentensammlung eine strukturierte Verbindung zwischen Verpackungsdaten und den zugehörigen Nachweisen.

Auch Normen und Vertriebsmärkte gehören zum Gesamtbild

PPWR-relevante Verpackungsinformationen stehen nicht isoliert.

Je nach Produkt und Verpackung können angewandte Normen sowie die vorgesehenen EU-Vertriebsmärkte eine Rolle spielen.

Auch diese Informationen können in PakPruvo gepflegt und mit den übrigen Produkt- und Verpackungsdaten zusammengeführt werden.

So entsteht schrittweise eine zentrale Datenbasis:

Produkt → Verpackungskomponente → Material und Aufbau → Gewicht und Spezifikation → Lieferant → Nachweis → Norm → Vertriebsmarkt

Genau diese Verbindung ist entscheidend.

Denn die Herausforderung der PPWR besteht nicht allein darin, einzelne Informationen zu besitzen. Unternehmen müssen relevante Daten auch strukturiert zusammenführen und nachvollziehbar verfügbar halten.

Von Verpackungsdaten zur technischen Dokumentation

Die strukturierten Informationen bilden zugleich eine wichtige Grundlage für die technische Dokumentation nach PPWR.

Technische Dokumentation und EU-Konformitätserklärung sind dabei nicht dasselbe. Vereinfacht gesagt enthält die technische Dokumentation die zugrunde liegenden Informationen, anhand derer die Konformität einer Verpackung beurteilt und nachvollzogen werden kann.

Deshalb ist es sinnvoll, Verpackungsdaten, Materialien, Lieferanteninformationen und Nachweise nicht erst dann zusammenzusuchen, wenn eine Konformitätserklärung benötigt wird.

Eine strukturierte Datenbasis schafft dafür die notwendige Grundlage.

Von einzelnen Dateien zu strukturierten PPWR-Verpackungsdaten

Viele Unternehmen verfügen bereits heute über einen großen Teil der benötigten Informationen.

Das eigentliche Problem liegt häufig an einer anderen Stelle:

Die Daten sind verteilt.

Ein Materialaufbau befindet sich im technischen Datenblatt, Gewichte stehen an anderer Stelle, eine Spezifikation kommt vom Lieferanten und der dazugehörige Nachweis liegt als PDF in einem weiteren Verzeichnis.

Spätestens wenn diese Informationen für viele Produkte und Verpackungsvarianten benötigt werden, wird die manuelle Verwaltung aufwendig.

PakPruvo setzt deshalb auf eine strukturierte Verbindung der Informationen.

Verpackungsdaten, Materialien, Lieferanteninformationen, Spezifikationen und Nachweise werden nicht als voneinander getrennte Informationen betrachtet, sondern als Bestandteile eines gemeinsamen PPWR-Prozesses.

Die Konformitätserklärung beginnt bei den zugrunde liegenden Daten

Am Ende dieses Prozesses kann die PPWR-Konformitätserklärung stehen.

Die Qualität und Nachvollziehbarkeit der Dokumentation hängt jedoch wesentlich davon ab, wie die zugrunde liegenden Verpackungsinformationen organisiert sind.

Statt Daten für jedes Dokument erneut zusammenzutragen, entsteht eine strukturierte Datenbasis, auf die verschiedene PPWR-Prozesse aufbauen können.

Gerade deshalb beginnt die Vorbereitung einer Konformitätserklärung nicht erst beim eigentlichen Dokument, sondern bereits bei der Erfassung und Zuordnung der relevanten Verpackungsdaten.

Eine zentrale Datenbasis für den PPWR-Prozess

Die PPWR wird Unternehmen über viele Jahre begleiten. Verpackungen verändern sich, Materialien werden angepasst, Lieferanten wechseln und neue Informationen kommen hinzu.

Umso wichtiger ist eine Datenstruktur, die nicht erst bei der fertigen Konformitätserklärung beginnt.

Eine belastbare PPWR-Dokumentation beginnt bei den zugrunde liegenden Verpackungsdaten.

PakPruvo unterstützt Unternehmen dabei, diese Informationen strukturiert zu erfassen und miteinander zu verbinden, von Material und Verpackungsaufbau über Lieferantenspezifikationen bis zu den zugehörigen Dokumenten und Nachweisen.

So entsteht eine zentrale Grundlage für weitere PPWR-Prozesse.

Mehr über die Funktionsweise findest du auf der Fachseite zur PPWR-Software PakPruvo.

PakPruvo, PPWR-Software für strukturierte Verpackungsdaten, Lieferantendaten, Nachweise und Konformitätserklärungen.

Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und stellt keine Rechtsberatung dar.